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Projekt: Interkulturelles Wirtschaftsplanspiel "InterCulture 2.0"

Status: FinalistIn MEDIDA-PRIX 2008

Haupteinreicher/in: Prof. Dr. Juergen Bolten

Institution: Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ernst-Abbe-Platz 8
07743 Jena

eMail: juergen.bolten@uni-jena.de

Internet: zur Projektseite

Beschreibung:

In dem interkulturelle Wirtschaftsplanspiel "InterCulture 2.0" interagieren via Virtual Classroom 4 Teams á 3-4 Teilnehmer. Die Teams befinden sich an unterschiedlichen Standorten der Welt (z.B. Seminargruppen oder Unternehmensteams) Jedes Team repräsentiert in dem Planspiel ein Unternehmen, das sich auf dem Weltmarkt für Trinkflaschen etablieren möchte. Da der Markt von einem fünften (computergesteuerten) Unternehmen monopolisiert wird, besitzen die Planspielunternehmen nur unter der Voraussetzung eine reale Marktchance, dass jeweils zwei von ihnen kooperieren.
Bezogen auf den Handlungsrahmen sind dies die einzigen Spielvorgaben.

Die Unternehmen müssen in diesem Szenario sowohl fachlich (betriebswirtschaftlich) als auch interkulturell kompetent handeln, um u.a. folgende Teilziele auf ihrem Weg zur Marktführerschaft zu realisieren: Kooperationsbedingungen mit einem Team aus einer anderen Kultur aushandeln und festlegen (mission statement, Sprachenwahl), gemeinsam Investitions- und Vertriebsentscheidungen treffen, gemeinsame Projekte virtuell realisieren (z.B. Erstellen einer gemeinsamen Werbeanzeige).
Die betriebswirtschaftlichen Entscheidungen (Finanzierung, Produktion, Absatz) werden am Ende jeder Spielrunde in der Spielzentrale per EDV erfasst und konstituieren das Gesamtszenario (Gewinner/ Verlierer). Ergänzt werden diese "harten" betriebswirtschaftlichen Ergebnisse durch ein Bonus-/Malus-System in Bezug auf die "weichen" interkulturellen Faktoren des Handelns.

Das Spiel wird in der Regel über 7 Wochen hinweg gespielt. Live-Treffen im Virtual Classroom finden einmal wöchentlich für 3 Stunden statt. Hier werden die zentralen Diskussionen zur Entscheidungsfindung geführt. Während der Woche können zwischen den Teams via Plattform (Chat, Forum, Pinnwand, Materialpool, Skype) beliebig viele weitere Kontakte stattfinden. Sie sind fakulatativ, während die via Virtual Classroom stattfindenden Interaktionen aufgezeichnet und von den Coaches zusammen mit den Teilnehmern in Hinblick auf Aspekte der interkulturellen Kompetenzverbesserung des Einzelnen analysiert werden. Dieses Coaching findet in Absprache zwischen den vier lokalen Coaches statt. Die Coaches betreuen vor Ort "ihre" Gruppe, verständigen sich aber vor dem Hintergrund der virtuellen Interaktionen der Teilnehmer während der Woche über ihr gemeinsames Vorgehen (Aushandeln interkultureller Methoden interkulturellen Coachings). Einer der vier lokalen Coaches leitet gleichzeitig das Gesamtspiel (Moderation des Virtual Classroom, Kickoff für die anderen Coaches und die Coachees; Zulassung).