Änderungen
Neben der Änderung in der inhaltlichen Neuausrichtung gibt es noch eine Reihe anderer Neuerungen ab dem MEDIDA-PRIX 2008, die wir an den betreffenden Stellen dieser Website erwähnt haben. Hier stellen wir diese Änderungen für langjährige KennerInnen des MEDIDA-PRIX kurz zusammen.
- Die Schweiz hat sich aus dem MEDIDA-PRIX zurück gezogen. Nach einer
Vereinbarung mit dem österreichischen und deutschen Bundesministerium
bleibt aber die Antragstellung von Schweizer EinreicherInnen davon
vorerst unberührt. Schweizer Initiativen können und sollen sich
weiterhin um den MEDIDA-PRIX bewerben.
- Die Organisation von MEDIDA-PRIX und GMW-Tagung wird auf Wunsch der Ministerien noch stärker entflechtet. Es handelt sich jetzt um zwei getrennte Veranstaltungsereignisse, die nur mehr lose und zeitliche Bezugspunkte haben. Die öffentlichen Hearings der FinalistInnen finden im Vorfeld der GMW Tagung statt. Ein weiterer Bezugspunkt besteht darin, dass die FinalistInnen ihre Projekte im Rahmen der "MEDIDA-PRIX Messe" auf der GMW Tagung einem erweiterten Publikum präsentieren.
- Der Charakter der Preisverleihung - und damit natürlich auch des
MEDIDA-PRIX – wird geändert. Der Preis soll seine Wirkung weit über die
(immer noch recht kleine) E-Learning Community hinaus zeigen. Diesem
Anspruch wird unter anderem mit der Beauftragung der MedienAgentur
2412 Rechnung getragen.
- Die Ehrung der PreisträgerInnen soll die breite Öffentlichkeit erreichen und findet 2008 nicht in Krems – am Tagungsort der GMW-Veranstaltung – statt, sondern in der 80 km entfernten Bundeshauptstadt Wien. Bundesminister Johannes Hahn wird die Preisverleihung persönlich durchführen.
- Der MEDIDA-PRIX wird auch inhaltlich neu ausgerichtet: Die beiden bisherigen Projektlinien "Digitale Medien in der Hochschullehre" und "Hochschulentwicklung mit Digitalen Medien" wurden zusammengeführt. Zusätzlich gibt es noch einen neuen Schwerpunkt zu "Freien Bildungsressourcen" (OER).
- Um eine Runde weiter zu kommen sind nun zwei unabhängige positive Fachgutachten notwendig. Bisher genügte ein positives Gutachten um es als Projekt bis in den Workshop Ende Juni zu schaffen.
- Es werden nun nicht wie bisher 10 FinalistInnen sondern 20 Projekte
ins Finale eingeladen. Die Präsentationen finden weiterhin wie bisher
in öffentlichen Hearings statt, allerdings als eigenes zweitägiges
Event (siehe oben), das zeitlich getrennt von der GMW-Veranstaltung
stattfindet.
- Die Webseite und der Kriterienkatalog wurden komplett überarbeitet und den neuen Gegebenheiten angepasst.
- Die Einreichung inkl. Beurteilung durch die FachgutachterInnen findet komplett online statt.
- Das Organisationsbüro des MEDIDA-PRIX ist von Tübingen nach Krems umgesiedelt und wird nun von Frau Karin Kirchmayer geleitet.


