| ||||||||||||||||||||||||
|
Ziele Die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. und die Fachministerien der drei beteiligten Länder (D-A-CH) wollen mit dem Wettbewerb MEDIDA-PRIX die nachhaltige und beispielgebende Verankerung digitaler Medien in Hochschullehre und Hochschulentwicklung fördern.Von politischer Seite wurde und wird bei den umfangreichen Fördermaßnahmen stets die Notwendigkeit der nachhaltigen Verankerung entsprechender Konzepte in der Hochschullehre betont. Dennoch zeigt die Bilanzierung dieser Maßnahmen, dass diese Prozesse nicht etabliert oder abgeschlossen sind. Neue Werkzeuge und erleichterte Zugriffsmöglichkeiten auf die digitalen Medien bieten weiterhin das Potenzial für neu zu entwickelnde Nutzungsformen und damit Raum für vielgestaltige innovative Ansätze und Realisierungen. Deren Integration in eine modernisierte Hochschullehre macht unbestritten auch Reformen der Organisationsstrukturen und Prozesse an Hochschulen notwendig. Impulse bedarf es daher in beiden Bereichen. Die Auszeichnung innovativer Wege zur Qualitätsverbesserung der Lehre ebenso wie die Unterstützung innovationsfreudiger Hochschulorganisationen, die ihre Integration in den Hochschulalltag absichern. Der MEDIDA-PRIX will das tun und bewertet deshalb Einreichungen in zwei Kategorien:
In der Kategorie Hochschulentwicklung mit Digitalen Medien werden Einreichungen ausgezeichnet, die die Entwicklung und Nutzung digitaler Medien in der Hochschullehre durch innovative Prozess- und Organisationsstrukturen in und zwischen Hochschulen (z.B. in Fach-Communities) fördern. Dies beruht auf der Erfahrung, dass E-Teaching-/E-Learning-Strategien innerhalb eines Gesamtkonzepts der Lehre nur dann sinnvoll verankert werden können, wenn sie durch entsprechende Vorkehrungen in der Organisationsstruktur und in den Prozessen der Hochschule abgesichert werden. Einreichungen in dieser Kategorie können von einzelnen Personen oder einer Institution (z.B. Instituts-, Fakultäts- oder Hochschulleitungen) kommen, die strategische Konzepte zur Implementation digitaler Medien in den Lehrbetrieb erfolgreich umgesetzt haben (vgl. etwa Initiative „Flexibles Lernen“, Gewinner 2005, oder Mediengestütztes Selbststudium, Gewinner 2006). Der MEDIDA-PRIX spricht damit in beiden Kategorien ausdrücklich mediendidaktische Projekte mit strategischem Potenzial an. Zentrale Aspekte des MEDIDA-PRIX sind damit:
|
||||||||||||||||||||||||
![]() |