Digitale Medien in der Hochschullehre

WiSo   2006
 
     

Projekt: Umweltpolitik für Ingenieure/innen und Naturwissenschafter/innen

Haupteinreicher/in: Prof. Dr. Willi Zimmermann

Institution: ETH Zürich
CH- 8092 Zürich

eMail: willi.zimmermann@env.ethz.ch


Kurze Begründung der Gutachter/innen zum Einzug ins Finale

Beschreibung:

Das übergeordnete Ziel des Projekts „Umweltpolitik für Ingenieure/innen und Naturwissenschafter/innen“ ist die Stärkung der Sozialwissenschaften und die Weiterentwicklung der umweltpolitischen Lehre an der ETH Zürich. Damit die Sozialwissenschaften nicht nur als mühsame Pflicht sondern als Ergänzung und Horizonterweiterung der natur- und ingenieurwissenschaftlich geprägten Studiengänge wahrgenommen werden, sind attraktive didaktische Zugänge wichtig, welche nicht nur auf die Aneignung von theoretischen Kenntnissen sondern auch von Handlungswissen abzielen.

Die Studierenden werden mit einer neuen Lehrveranstaltung und dem eigens dafür entwickelten didaktischen Konzept konsequent an die politikwissenschaftliche Beurteilung komplexer umweltpolitischer Sachverhalte herangeführt. Die Lernziele beziehen sich auf die Aneignung theoretischer Kenntnisse der Umweltpolitik, das Verstehen umweltpolitischer Akteurskonstellationen und Spannungsfelder, das Analysieren und Beurteilen von umweltpolitischen Prozessen sowie die Stärkung analytischer, konzeptioneller und kommunikativer Fähigkeiten für die umweltpolitische Verhandlung und Expertise. Die Lehrveranstaltung verfolgt einen blended learning Ansatz, welcher eine webbasierte Lernumgebung mit Präsenzveranstaltungen kombiniert und vier aufeinander folgende didaktische Elemente beinhaltet. Auf die webbasierte Lernumgebung mit vier Webclasses folgen zwei schriftliche Arbeiten (Positionspapier, Fachgutachten) und Präsenzveranstaltungen im Seminarstil. Diese schriftlichen Arbeiten werden als Lerninhalte in Rollenspielen und in Diskussionen mit Experten/innen aus der umweltpolitischen Praxis vertiefend behandelt. Die Kombination von webbasierter Lernumgebung und Präsenzveranstaltungen ermöglicht die Verbindung von verschiedenen Lehr-Lernarrangements (Instruktion und Konstruktion). Insbesondere das konstruktivistische Lehr-Lernarrangement eignet sich für das Erleben von umweltpolitischen Diskussionen und Wissensvermittlung. Es fördert somit die Aneignung von Handlungswissen für die spätere Berufspraxis.

Der konkrete Bezug zur Praxis, die Aktualität der Themen und die Brisanz gewisser umweltpolitischer Prozesse fördern das Interesse und die Motivation der Studierenden für die Auseinandersetzung mit „Fach-fremden“, sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Ein integratives Verständnis sowohl für sozial- als auch für ingenieur- und naturwissenschaftliche Zugänge wird geschaffen.

Mediendidaktische Ansätze:

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Sammlung von Lernmodulen

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CBT, WBT
Tutorials

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Gemeinsames Konstruieren

     
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