Hochschulentwicklung mit Digitalen Medien

Universität   2005
 
     

Projekt: Campus-online education: Das eLearning-Konzept der Universität Stuttgart - Neue Medien und Medienkompetenz für die gesamte Universität

Haupteinreicher/in: Prof. Dr.-Ing. Dieter Fritsch

Institution: Universität Stuttgart
D- 70174 Stuttgart

eMail: rektor@uni-stuttgart.de

Internet:

http://www.uni-stuttgart.de/online

Kurze Begründung der Gutachter/innen zum Einzug ins Finale

Beschreibung:

Die Medienentwicklung der Universität Stuttgart, als gemeinsame Aufgabe von Lehre, Forschung und Entwicklung, ist Teil ihrer strategischen Ausrichtung. Der Einsatz der neuen Medien in der gesamten Breite der universitären Lehre und Forschung setzt neben einem innovativen Klima die Akzeptanz und Mitwirkung aller Lehrenden und Lernenden voraus. Mit dem Rahmenprogramm „campus-online education“ und seinen Komponenten 100-online, self-study online und training online hat die Universität Stuttgart schon 2001 den ersten Grundstein für das virtuelle Gebäude der Universität gelegt. Die Bedeutung des Programms für die strategische Entwicklung wird auch durch die finanzielle Unterstützung durch die Universität mit mehr als 2 Mio € ausgedrückt.

In der ersten Stufe, im Programm 100-online, wurden multimediale Materialien für den Einsatz in der Präsenzlehre erstellt. Darauf aufbauend wurden im auf drei Jahre angelegten Programm self-study online aus diesen Materialien Lehrmodule geschaffen, die den Studierenden der Universität Stuttgart ein Selbststudium zur Vertiefung der Lehrinhalte ermöglichen. In der dritten Stufe training-online entstehen dann daraus Lehreinheiten, die als vermarktbar aufbereitete Online-Selbstlern-Module für die professionelle web-basierte Online-Weiterbildung eingesetzt werden und die zu hybriden Online-Studiengängen für die Studierenden der Universität Stuttgart zusammengesetzt werden können. Mit ihrem Konzept „campus-online education“ verfolgt die Universität Stuttgart eine eLearning-Strategie, die eindeutig auf den Breiteneinsatz der Neuen Medien in der universitären Lehre zielt. Insgesamt lässt sich schon jetzt sagen, dass die eLearning Programme die Medienkompetenz von Lehrenden und Studierenden nachhaltig steigern und eLearning Methoden ihren festen Platz im Lehralltag gefunden haben. 470 Lehrende von 75 % der Institute aus allen Fakultäten der Universität sind in mehr als 500 Einzelprojekten beteiligt.

Sowohl der zentrale Ausbau der unterstützenden Infrastruktur, wie z.B. die automatisierten Prüfungsauswertungen und Lehrevaluation oder die vereinfachten Vorlesungsaufzeichnungen, als auch die positiven Erfahrungen haben ermöglicht, dass weitere inhaltliche Entwicklungen von den Lehrenden im Regelbetrieb geleistet werden. Angestoßen durch die Aktivitäten im eLearning hat die Universität Stuttgart im letzten Jahr auf vielen Gebieten die Medienentwicklung vorangetrieben, so wurde z.B. für das WS 2005 das elektronische Vorlesungsverzeichnis eingeführt, die Voraussetzungen für ein universitätsweites Identity Management geschaffen, die automatisierte Prüfungsauswertung und elektronische Prüfungsanmeldung eingesetzt. Momentan steht die Konsolidierung der multimedialen Lehre durch den weiteren Ausbau der Dienstleistungen, die Vernetzung der Dienste und die verstärkte Standardisierung im Vordergrund. Die Lehrenden werden durch einen Helpdesk unterstützt, durch Kurse und ein verstärktes Angebot zur Standardisierung auf die Anforderungen der nächsten Entwicklungsstufe - der Vermarktung der Lehrprodukte – vorbereitet. Nach den Erfolgen der ersten beiden Stufen geht unsere Universität nun gemeinsam mit anderen Hochschulen die dritte Stufe, die wirtschaftliche Verwertung, an. Das Rektorat der Universität sichert dem Rahmenprogramm „campus-online education“ in jeder Hinsicht seine volle Unterstützung zu und wird dafür Sorge tragen, dass die Ergebnisse weiterhin in den Lehralltag der Universität integriert werden.

Mediendidaktische Ansätze:


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Strategisches Implementationskonzept für die Hochschule
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