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Server-Projekt
Ausgehend von den Erfahrungen bei der Entwicklung dieser beiden Laborsysteme wurden im OFFIS allgemeine Informatik-Methoden und Autorenwerkzeuge zur Entwicklung virtueller Labore und Praktika erforscht und entwickelt. Mit Hilfe der Werkzeuge lassen sich die bestehenden Systeme GenLab und ViPGen ohne Programmierkenntnisse verändern und erweitern und damit an individuelle Bedürfnisse anpassen. Die Auszeichnung dieses Konzepts mit dem Publikumspreis beim Medida-Prix 2002 zeigt, dass hier ein vielversprechender Weg für die Entwicklung neuartiger Lernwelten eingeschlagen wurde. GenLab und ViPGen befinden sich bereits an mehreren Universitäten in Deutschland im Piloteinsatz. Die Option zur Einbindung nutzerspezifischer Inhalte sowie ihre individuelle Adaptierbarkeit machen die virtuellen Labore auch für berufliche Aus- und Weiterbildung interessant. Das OFFIS sucht deshalb zur Zeit Partner in Industrie und Wissenschaft, die sich vorstellen können, das eLearning-Konzept "Virtuelles Labor" in ihrem Ausbildungssektor nutzbringend einzusetzen und gemeinsam mit den Oldenburger Forschern eine Lernplattform entwickeln wollen, die Laboranten verschiedenster Wissenschaftsdisziplinen zukünftig einen idealen Zugang zu den jeweils aktuellen Arbeitsmethoden und theoretischen Erkenntnissen bietet.
Dabei handelt es sich um Kernkompetenzen, die für eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten innerhalb der Geschichtswissenschaft unverzichtbar sind. Auch wer nicht selbst im Archiv forscht, benötigt die vermittelten Grundkenntnisse, um Editionen und ihre Einleitungen verstehen zu können. "Ad fontes" wird an der Universität Zürich für Studierende der Geschichte realisiert. Das Programm ist für alle Interessierten frei und kostenlos zugänglich. Die Umsetzung erfolgt auf drei miteinander vernetzten Ebenen, die einen flexiblen Zugriff auf die Lerninhalte ermöglichen:
Die Ressourcen liefern weitere Informationen zu den behandelten Themen (Links und Literaturangaben, Übersichten, Tabellen, Checklisten usw.). Ein Glossar erklärt die wichtigsten Fachbegriffe. Das Internet bietet die Möglichkeit, die Lernenden interaktiv an die Lerninhalte heranzuführen. Die einzelnen Module können angepasst und ergänzt werden. Mit "Ad fontes" wird versucht, die Vorzüge des Internets als Lernmedium auszunutzen. In "Ad fontes" kann man
Für den Präsenzunterricht an der Universität bedeutet dies, dass
Von Anfang an wurden die Studierenden an der Entwicklung und Evaluation von "Ad fontes" beteiligt. Fortgeschrittene Studierende leisten wichtige Forschungsarbeiten im Stiftsarchiv Einsiedeln. Sie bereiten die Materialien inhaltlich so auf, dass sie in "Ad fontes" integriert werden können, und beteiligen sich an der Betreuung der NutzerInnen. In der Lehre wird "Ad fontes" vor allem in den Proseminaren zur mittelalterlichen Geschichte an der Universität Zürich eingesetzt. Aber auch Studierende und Lehrende anderer Universitäten nutzen "Ad fontes". Die Anerkennung mit Kreditpunkten wird 2003 realisiert werden. Ab 2003 werden auch Weiterbildungskurse angeboten, die mit "Ad fontes" arbeiten (http://www.adfontes.unizh.ch/weiterbildung). Um die weitere Finanzierung zu sichern und um das
Angebot weiterhin für alle Interessierten kostenlos offen zu halten,
sucht "Ad fontes" Sponsoren und Förderer auch ausserhalb
der Universität. Zu diesem Zweck wurde am 6. November 2002 ein Förderverein
gegründet (http://www.adfontes.unizh.ch/foerderverein). |
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