Presse  
       
     
      Rhein-Neckar-Zeitung
1. Oktober 2002

Mediendidaktischer Preis für Uni-Kinderklinik

Die Universitätskinderklinik Heidelberg ist einer der Gewinner des diesjährigen „Medida-Prix“. Das Projekt „Campus-Pädiatrie“ wurde preisgekrönt; die Kinderklinik erhält dafür 25 000 Euro. Das Projekt gilt als ein hervorragendes Beispiel für medienbasiertes problemorientiertes Lernen in der Medizin (die RNZ berichtete). Der „Medida-Prix ist mit insgesamt 100 000 Euro der in Europa höchstdotierte Preis im Bereich der neuen Medien in der Hochschullehre. Insgesamt 167 hochschuldidaktische Medienprojekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind angetreten, um ihr Innovationspotenzial zu messen. Acht von ihnen schafften den Sprung ins Finale.

„Campus-Pädiatrie“ der Universitätskinderklinik Heidelberg stellt n einer virtuellen Kinderklinik authentische, multimedial aufbereitete Fallbeispiele in einer interaktiven und praxisnahen Form bereit. Studierende und angehende Ärzte werden mit authentischen Patienten im Umfeld des problemorientierten Lernens konfrontiert. In interaktiver Weise unterstützen Experten durch Kommentare Anamnese, klinische Untersuchung, Diagnose und Therapie, wobei die Anwender über eine Navigationshilfe jederzeit mit weiteren diagnostischen Schleifen trainieren können.

Durch die Verleihung des mediendidaktischen Hochschulpreises möchte die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) die Diskussion um den Einsatz neuer Medien in der Hochschuldidaktik anfachen und eigene Akzente setzen. Es sollen Projekte gefördert werden, von denen Impulse für ein interaktives Lernen ausgehen.

       
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