Informatik   2002  
       
     
     

Projekt: CrypTool

Haupteinreicher/in: Bernhard Esslinger

Institution: Universit�t Siegen
D-57068 Siegen

eMail: bernhard.esslinger@db.com

Internet:

http://www.cryptool.de



Beschreibung:

Das Produkt CrypTool ist ein Freeware-Programm, mit dessen Hilfe kryptographische Verfahren angewendet und analysiert werden k�nnen. Teil von CrypTool ist eine sehr umfangreiche, auch ohne tiefes Fachwissen verst�ndliche kontextsensitive Online-Hilfe. Sie wird erg�nzt durch Szenarien f�r den schnellen Einstieg in Themenkomplexe und ein Skript mit weiterf�hrenden Informationen. Das Programm enth�lt fast alle State-of-the-art-Kryptofunktionen und erm�glicht einen gleichsam spielerischen Einstieg in die moderne und klassische Kryptographie. Erfahrbar gemacht werden soll, - wie klassiche Krypto-Verfahren funktionieren und wie leicht sie zu knacken sind, - welche Konzepte moderner Kryptographie es gibt, und z. B. welche Schl�ssell�ngen gew�hlt werden m�ssen, um sie sicher zu benutzen. Prozess: Der Prozess um CrypTool begann1998/1999 im Zuge des End-User Awareness-Programms der Deutschen Bank, von Anfang an wissenschaftlich begleitet durch Hochschulen und mit prim�r didaktischem Anspruch. Ziel war es, - bei den Mitarbeitern der Deutschen Bank Sensibilit�t und ein tieferes Verst�ndnis f�r IT-Sicherheit zu erm�glichen, - bei Studenten den Einstieg in die Thematik Kryptographie zu erleichtern, Motivation f�r das Lernen von Themen der Kryptographie zu erh�hen und die Lerneffizienz deutlich zu verbessern. Durch den modularen Aufbau des Programms k�nnen Einzelteile als Studien-, Abschluss- und Diplomarbeiten vergeben werden. Das Programm wird auch als Ausbildungsobjekt f�r FH-Informatikstudenten (KoSIDA/Dieburg) und Fachinformatiker eingesetzt, die es im Rahmen von Projektarbeit weiterentwickelten. Weitere Evolutionsstufen des Programms CrypTool selbst sind - Ver�ffentlichung des Programms im Internet im Jahr 2000 als Freeware (www.cryptool.de), - Fach�bergreifender Einsatz (Informatik, Mathematik, Wirtschaftsinformatik, Jura), - �bernahme durch die TU Darmstadt und TU Chemnitz im Jahr 2002 zur Weiterentwicklung und damit die geplante Ver�ffentlichung als "Open Source" Software, - Beteiligung einer deutlich gr��eren Anzahl von Entwicklern und Austausch der Erfahrungen mit einer gr��eren Anzahl von Hochschulen �ber die Frage, wie es am besten in die Lehre eingebunden werden kann (best practice).

Mediendidaktische Ans�tze:

<------------ E-Teaching ------------>
Sammlung von Lernmodulen
<------------ E-Tutorials ------------>
Selbstgesteuertes e-Training (CBT, WBT)
Gef�hrte und flexible Tutorials (mit tutorieller Betreuung)

<------------ Fallstudien ------------>
Prozess-Simulation, Labor-Simulation

       
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