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9. September 2002

Die GMW und der MEDIDA-PRIX

09.09.02 - Das Innovationspotential der neuen Medien aktiv für Hochschulreformen zu nutzen ist das erklärte Ziel der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW).

Die GMW will verbinden. Sie will ein kommunikatives Netzwerk sein, das Theorie und Praxis, Wissenschaft und Anwendung zusammenführt. Der Focus liegt auf den Bereichen Studium und Lehre. Als gemeinnütziger Verein koordiniert die GMW interdisziplinäre Projekte, informiert, berät und publiziert im Bereich Medien in der Wissenschaft.

Jährliches Highlight ist die Verleihung des MEDIDA-PRIX auf der Fachtagung der GMW. Das Preisgeld von 100.000 €, gesponsert von einem Konsortium aus schweizer, österreichischen und deutschen Bildungsinstitutionen, wird an ein ausgesuchtes Hochschulprojekt vergeben.

Preise zu mediendidaktischen Bildungsprojekten sind keine Seltenheit. Doch der MEDIDA-PRIX setzt völlig andere Maßstäbe, die ihn einmalig in Europa machen. Er reagiert auf die Erfahrungen, dass selbst technisch einwandfreie und mediendidaktisch ausgewogene Produkte nach der Förderperiode von der Bildfläche verschwinden und sich die ursprüngliche Intention in Luft auflöst. Deshalb zählen beim MEDIDA-PRIX nicht nur didaktische, sondern auch ökonomische Kriterien. Prämiert werden ausschließlich Medienprojekte, die nicht nur didaktisch gut umgesetzt sind, sondern auch das Zeug zu marktfähigen Produkten haben.

167 hochschuldidaktische Medienprojekte aus Österreich, der Schweiz und Deutschland stellten sich dieses Jahr der Herausforderung. Nur acht haben es ins Finale geschafft. Ob Klinik, Labor, Archiv, Mathematik-, Technik- oder Informatikseminar - alles ist virtuell, sehr lehrreich und unterhaltsam.

Die GMW hofft, dass verstärkt Hochschulen diese vielversprechenden Projekte genauer unter die Lupe nehmen, um sie sinnvoll in ihre eigene Struktur einzubinden.

Doch die E-Learning-Fachtagung der GMW hat noch mehr zu bieten: Ein breit gefächertes Angebot von Leitvorträgen und Themenworkshops, vorgetragen und durchgeführt von namhaften Experten des Hochschulbereichs, präsentiert die neuesten Forschungsergebnisse und lädt zu lebhaften Diskussionen ein.

Die GMW hat es sich dieses Jahr zum Ziel der Fachtagung gesetzt, wichtige Aspekte der Eingliederung von E-Learning-Angeboten in den regulären Studiengängen zu thematisieren. Viele unterschiedliche Ansätze aller Fachrichtungen und Institutionen aus dem deutschsprachigen Raum werden erörtert und bewertet. So entstehen auf dem virtuellen Campus 2002 Visionen über die Bildung von Morgen. (sb)

       
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