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18. September 2002

"MEDIDA-PRIX 2002": Züricher unter Siegern - Verleihung in Basel
Mit 100 000 Euro dotierter hochschuldidaktischer Medienpreis

Basel (sda, 18.9.02) Der "MEDIDA-PRIX 2002", der am höchsten dotierte hochschuldidaktische Medienpreis Europas, ist am Mittwochabend in Basel an zwei deutsche Medizin-Projekte verliehen worden. Ein Förderpreis von 50 000 Euro geht an ein Zürcher Projekt.

Der jährlich von der deutschen "Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V." (GMW) ausgeschriebene Preis wird von nationalen Bildungsbehörden der Schweiz, Deutschlands und Österreichs unterstützt und finanziert. Die feierliche Verleihung fand heuer in der Basler Barfüsserkirche statt.

In der letzten Wettbewerbsrunde mit noch 8 der anfangs 167 Eingaben haben sich "Casus: Fallbasiertes Lernen in der Medizin" der Ludwig-Maximilian-Universität München und "Campus Pädiatrie" der Universitätskinderklinik Heidelberg durchgesetzt. Die teilen sich den "MEDIDA-PRIX" und erhalten je 25 000 Euro.

Den Förderpreis von 50 000 Euro erhält das Projekt "Ad Fontes: Eine Einführung in den Umgang mit den Quellen im Archiv" der Uni Zürich für Geschichtsstudierende. Das Projekt wird insbesondere für sein "erfrischend einfaches und klares Konzept" sowie "sorgfältig gemachte, kostenextensive Hilfen" gelobt.

Die Mediendidaktik habe sich in den letzten Jahren gerade im deutschsprachigen Raum zu einer "höchst attraktiven und lebendigen Disziplin entwickelt", teilte die Universität Basel als Gastgeberin der europäischen GMW-Fachtagung in Basel mit. Diese - von Dienstag bis Donnerstag - war der "Virtuellen Hochschule" gewidmet.

       
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