Finalisten

Bericht vom Gutachterworkshop am 5. und 6. Juli in Kassel (pdf-download)

 
Projekte, die sich für das Finale qualifiziert haben
in alphbetischer Reihenfolge der Haupteinreicher/innen
 Projekt  Haupteinreicher/in Institution  eMail  Internet
GenLab - Experimente im virtuellen Gen-Labor Dietrich Boles Universität Oldenburg
Fachbereich Informatik
D-26121 Oldenburg
Dietrich.Boles@informatik.uni-oldenburg.de  
Intermediärstoffwechsel interaktiv Viviane-Jacqueline Girardier Universität Zürich-Irchel
Institut für Veterinärbiochemie
CH-8057 Zürich
office@vetbio.unizh.ch  
Virtuelle Lernumgebung Basiswissen für die Deutschlehrerausbildung Dr. Susanne Gölitzer PH Heidelberg
Institut für Deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik
D-69120 Heidelberg
goelitzer@ph.heidelberg.de www.vib-bw.de/tp6
CAMPUS-Pädiatrie Sabine Köpf Universitäts-Kinderklinik Heidelberg
D-69120 Heidelberg
Sabine_Koepf@med.uni-heidelberg.de www.medicase.de
Comeniuscape.de - Eine praxistaugliche Plattform für das Online-Studium Prof. David Kramer University of Applied Sciences
Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin
D-12627 Berlin
DKr6774876@aol.com www.comeniuscape.de
MathePrisma Stefanie Krivsky Bergische Universität
Gesamthochschule Wuppertal
D-42097 Wuppertal
krivsky@math.uni-wuppertal.de www.MathePrisma.uni-wuppertal.de
IT-Kompaktkurs Prof. Dr. Dr. Heribert Popp Fachhochschule Deggendorf
D-94469 Deggendorf
heribert.popp@fh-deggendorf.de www.fh-deggendorf.de/doku/fh/meile
Multimedial Gestützte Lernwerkstatt Dipl.-Päd. Annette Schulze Pädagogische Hochschule Heidelberg
D-69117 Heidelberg
schulzea@ph-heidelberg.de http://www.vib-bw.de/tp4/Start/regal/regal.html
FIPS - Früheinstieg in Physikstudium Dipl.-Phys. Frank Schweickert Universität Kaiserslautern
Fachbereich PhysikFIPS
D-67653 Kaiserslautern
schweick@physik.uni-kl.de http://fips-server.physik.uni-kl.de
 

GenLab - Experimente im virtuellen Gen-Labor:

Dietrich Boles und Marco Schlattmann
Universität Oldenburg
Fachbereich Informatik
D-26121 Oldenburg

GenLab ist ein System, das mit Hilfe multimedialer Technologien die theoretischen und insbesondere
die praktischen Grundlagen der Gentechnologie vermittelt. In GenLab ist ein hochgradig interaktives
"virtuelles Genlabor" integriert, in dem Studierende per Maussteuerung gentechnische Experimente
analog
zu den Abläufen im realen Labor durchführen können. Daneben veranschaulicht eine
umfangreiche Theoriekomponente die entsprechenden molekularbiologischen Abläufe und erläutert
den korrekten Umgang mit Labor-Utensilien und Reagenzien. Das System kann zur Vorbereitung,
Nachbereitung sowie begleitend bei der Durchführung realer gentechnischer Praktika eingesetzt
werden. Es ist für das Selbststudium geeignet, kann aber auch zu Demonstrationszwecken bspw.
in Vorlesungen genutzt werden. Der modulare Aufbau des Programms erlaubt die Erweiterung um
neue Experimente und bietet einfache Möglichkeiten zur Integration neuer Lernmodule. Um den
softwaretechnischen Entwicklungsprozess virtueller Experimente handhabbar zu machen, wurden
zudem spezielle Entwurfs- und Implementierungshilfsmittel entwickelt, die sich auch zur Realisierung
virtueller Praktika für andere Naturwissenschaften nutzen lassen.

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Intermediärstoffwechsel interaktiv

Viviane-Jacqueline Girardier und Dr. Reinhard Hobi
Universität Zürich-Irchel
Institut für Veterinärbiochemie
CH-8057 Zürich

Das Lernprogramm ist eine Ergänzung zum Manuskript und zur Vorlesung "Intermediärstoffwechsel"
für Studierende der Tiermedizin. Es umfasst alle im Manuskript graphisch dargestellten
Stoffwechselprozesse und Lerninhalte in animierter oder interaktiv aufbereiteter Form.
Die Studierenden können am Bildschirm den Stoff aktiv nachvollziehen und lernen. Sie haben Zugriff auf
eine Übersichtskarte des gesamten Stoffwechsels, die ihnen die Region der aktuellen Übung aufzeigt.
Unterstützt durch gesprochene Textpassagen und die entsprechenden Textseiten aus dem Manuskript,
ergibt sich ein abwechslungsreiches, attraktives und lernintensives Arbeitsumfeld. Zu jeder Lerneinheit
besteht eine Hilfeseite mit Ziel und Anleitung für den erfolgreichen Einstieg in die Übung. Eine
Zusammenfassung der Übung im Umfang von einer A4 Seite kann auf dem lokalen Drucker ausgedruckt werden.
Die Übungs-CD wurde unter der Leitung von Dr. Reinhard Hobi von Viviane-Jacqueline Girardier,
einer Studentin mit didaktischer Ausbildung, entworfen und in Macromedia Flash programmiert.
Die ICT-Fachstelle der Universität Zürich hat das Projekt finanziert und gefördert.

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Virtuelle Lernumgebung - Basiswissen für die Deutschlehrerausbildung

Dr. Susanne Gölitzer
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Institut für Deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik
D-69120 Heidelberg

Das Projekt (Teilprojekt 6 des Verbunds "Virtualisierung im Bildungsbereich") entwickelt Modelle
für den Einsatz netzgestützter Computeranwendungen im Rahmen des Deutschstudiums.
Die AutorInnen des Projekts erstellen Module zur Gestaltung medial unterstützter Lehr- und Lernangebote
und seminarbegleitende Web-Arbeitsbereiche speziell für die Grundstudiumsphase. Es geht nicht um die
möglichst vollständige Repräsentation eines Basiswissens im Netz, sondern um die problemorientierte
Auswahl fachspezifischer Inhalte und Methoden, die sich mit Hilfe netzgestützter Medien "anders" als
mit dem Buch oder im Seminar erarbeiten lassen. Was und wie dieses "anders" sein kann, versuchen
wir konzeptionell und ausprobierend heraus zu arbeiten. So verstanden bedeutet "Basiswissen" in der
Deutschlehrerausbildung, die fach- und mediendidaktischen Überlegungen zusammenzudenken.
Es geht darum, die medienspezifischen Gebrauchsformen mit den fachspezifischen Arbeitsweisen so zu
koppeln, dass Studierenden beides deutlich wird. Diese werden zunehmend an der Erstellung der
Angebote beteiligt. Sprache, Schrift, Text, Literatur als die genuinen Gegenstände des Fachs Deutsch werden
von dem neuen Medium nicht ersetzt, wohl aber die Kommunikationsformen und -strukturen verändert,
der Textbegriff im "Hypertext" erweitert, das Schreiben beschleunigt, in Form/Funktion modifiziert,
die Träger der Sprach- und Schriftkultur, die Menschen, davon geprägt, kurz: Sprache und Literatur
so beeinflusst, dass diese Beeinflussung zukünftig mitgemacht werden muss in Lehrerausbildung und Schule.
An dem Projekt arbeitet fast das gesamte Lehrpersonal des Instituts für Deutsche Sprache
und Literatur und ihre Didaktik.

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CAMPUS-Pädiatrie

Sabine Köpf und PD Dr. med. Burkhard Tönshoff
Universitäts-Kinderklinik Heidelberg
D-69120 Heidelberg

Die Reformierung des Medizinstudiums mit der Betonung des Problem-orientierten und Fall-basierten
Lernens erfordert wegen des hohen Zeit- und Personalaufwandes und vor dem Hintergrund einer
sinkenden Zahl stationärer Patienten die Einführung simulativer Computerlernsysteme. Mit CAMPUS-Pädiatrie
werden multimedial aufbereitete medizinische Lernfälle in einer weitgehend interaktiven und
damit realistischen Form bereitgestellt. Die Studierenden bilden während der Fallbearbeitung ihre
Problemlösekompetenz (aktive Entscheidung über Untersuchungsanforderungen, Diagnosestellung
und Therapieeinleitung) und ihre Kompetenz in medizinischem Wissensmanagement (Zugriff auf Patienten-
bezogene Daten, Expertenkommentare, digitale Bibliotheken/Lehrbücher im Internet und lokal) aus.
Eine Lernkontrolle erfolgt durch interaktiv zu beantwortende Wissensfragen. Fallautoren von
CAMPUS-Pädiatrie sind habilitierte Dozent(inn)en mit hohem medizinischen Fachwissen.
Eine Qualitätssicherung erfolgt durch eine standardisierte umfassende Evaluation in Zusammenarbeit
mit dem Fachbereich Lernpsychologie der Univ. Heidelberg. CAMPUS-Pädiatrie ist somit ein innovatives,
zukunftsträchtiges Projekt zur Optimierung der Ausbildung von Medizinstudenten in der Kinderheilkunde
und in anderen klinischen Fachgebieten.Unterstützt als Teil von VIROR vom MWK Baden-Württemberg,
der Medizin. Fakultät Heidelberg und als Teilprojekt von CASEPORT vom BMBF.

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Comeniuscape.de - Eine praxistaugliche Plattform für das Online-Studium

Prof. David Kramer und Daniel Schötz (Helliwood Meidenzentrum)
University of Applied Sciences
Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin
D-12627 Berlin

Comeniuscape.de ist eine alltagstaugliche Plattform für Bildungsveranstaltungen, die vielfältig
anwendbar, und ausbaufähig ist. Sie ermöglicht den schnellen Austausch von Texten,
Diskussionsbeiträgen und Kommentaren und bildet dessen Verlauf in für die Beteiligten übersichtlichen
Linien ab. Das Internet macht die Bildung ortsunabhängiger. Die didaktische Struktur von Comeniuscape.
de ergänzt diesen Vorteil durch eine Asynchronität, die die Integration von Bildung in das Zeitverhalten
berufstätiger Menschen erleichtert. Die Entwicklung von Comeniuscape.de wurde auf die Bedürfnisse
seiner Nutzer abgestimmt, technische Eitelkeiten seitens der Entwickler wurden gezielt vermieden.
Die Seminarbeteiligten d. h. Professoren und Studierende werden nicht mit einer hohen
Eingangschwelle konfrontiert. Die Kompetenzen für eine erfolgreiche Teilnahme an einem Internetseminar
sind im Rahmen eines eintägigen Einführungsworkshops problemlos einzuüben.
Da während der gesamten Entwicklungszeit die Studierenden nicht nur "berücksichtigt" wurden,
sondern an prägender Stelle in die Arbeit einbezogen waren, erfreut sich Comeniuscape.
de einer großen Nutzerfreundlichkeit.
Eine Besonderheit ist der Verbund der Projektpartner. Betreiber der Plattform ist der gemeinnützige
Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V. (fjs e.V.), der in Zusammenarbeit mit der Fernstudienagentur
des Fachhochschul-Fernstudienverbundes der Länder (FVL) in der Rolle eines Dienstleisters für
die beteiligten Bildungseinrichtungen fungiert. Diese Konstruktion ermöglicht es Hochschulen und
anderen Einrichtungen der Erwachsenenbildung Internetseminare zu vertretbarem Aufwand
und in guter Qualität anzubieten. Auf der anderen Seite entsteht so das Potential für
die kontinuierliche Weiterentwicklung der gemeinsam genutzten Plattform.
Am inhaltlichen Verbund für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Comeniuscape.
de sind beteiligt: Prof. Dave Kramer, ASFH; Heike Mielke, FVL; Stefan Nowak, fjs e.V.;
Thomas Schmidt, fjs e.V.; Daniel Schötz, fjs e.V.; Klaus Spieler, fjs e.V.; Prof. Stefan Wagner,
Paritätische Akademie gGmbH. Comeniuscape.de wird seit Februar 2001 in den postgradualen
Master-Fernstudiengängen "Sozialmanagement" und "Öffentliches Dienstleistungsmanagement"
der Fachhochschulen Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin (in Kooperation mit
der Paritätischen Akademie gGmbH Berlin), FHVR Berlin gemeinsam mit der TFH Wildau und
an der HS Mittweida (FH) erfolgreich eingesetzt

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MathePrisma

Stefanie Krivsky und Benedikt Großer
Bergische Universität
Gesamthochschule Wuppertal
D-42097 Wuppertal

MathePrisma als Produkt vermittelt Fachwissen, MathePrisma als Hochschulprojekt vermittelt auch
Kompetenz in der Präsentation von Fachwissen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen
Medienformen.
Im Umgang mit MathePrisma-Modulen sollen mathematische Sachverhalte, Erkennen von
mathematischen Zusammenhängen, Anwendung von Lösungsstrategien, Kreativität im Umgang mit
Mathematik kennengelernt bzw. weiter vertieft werden. Das Projekt vereint durch die Konstruktion
seiner Module die folgenden Bereiche miteinander:
  •  Simulationssoftware zur Problemdarstellung und -erkennung
  •  Lehrsoftware zur Wissensvermittlung, auch Nachschlagewerke
  •  Trainingssoftware zum Einstudieren und Üben von Routineverfahren

Dabei sollen sowohl die Nützlichkeit wie auch die Faszination der logischen Stringenz und die Ästhetik
der Mathematik entdeckt werden.
Neben dem fertigen Produkt MathePrisma als solches liegt der Gewinn des Projektes vor allem darin,
dass sich die Studierenden als Autoren sehr stark sowohl mit Mathematik als auch mit didaktischen
und medienbezogenen Problemstellungen auseinandersetzen. Der Lernprozess der Studierenden unterteilt
sich dabei in mehrere Schritte:
  •  Durch den Einsatz der Module in der Hochschullehre erleben die Studierenden selber
     einen neuen, experimenteller Zugang zu mathematischen Stoffen.
  •  Indem sie als Autoren Module erstellen erlernen sie Schlüsselqualifikationen für den Umgang
     mit den neuen Medien.
  •  Der Einsatz neuer Medien (beispielsweise im Schulunterricht) fällt den so ausgebildeten Studierenden leichter.

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IT-Kompaktkurs

Prof. Dr. Dr. Heribert Popp und Prof. Dr. Thomas Bartscher
Fachhochschule Deggendorf
D-94469 Deggendorf

Der IT-Kompaktkurs enthält ein Medien-Mix in der Ausbildung für zwei Zielgruppen: Bachelor Wirtschaftsinformatiker
als Quereinsteiger ins 3. Semester in nur 1,5 Jahren und IT-Fortbildung für Tausende von Fernsehzuschauer
im Bildungskanal des Bayerischen Fernsehens. Der IT-Kompaktkurs stellte folgende virtuelle Kurse zur Verfügung:
Multimedia und Internet, Informationsmanagement, Organisation, Spezielle Betriebswirtschaft, Datenbanken, Java, C++,
Softwaretechnik, Geschäftsprozesse, Wirtschafts- und Multimediarecht, Unternehmensführung, Wissensbasierte Systeme,
E-Business, Grundlagen der Wirtschaftsinformatik.Technisch gibt es eine Lernumgebung im Internet unter
http://www.fh-deggendorf.de/doku/fh/meile/bachelor, die die Skripten, die digitalisierten Videos, die Kommunikationsmöglichkeit
per E-Mail und Foren sowie die Selbsttestmöglichkeiten enthält. Die Videos wurden in professionellen Fernsehstudios aufgenommen.
Hier schlüpft eine Moderatorin in die Rolle der StudentIn und stellt Fragen zum Verständnis. Auch zeigen Einspielfilme aus
der Praxis das Thema sehr anschaulich. Die Kurshomepage hat im Monat mehr als 500.000 Zugriffe.

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Multimedial Gestützte Lernwerkstatt (MGL)

Annette Schulze (Dipl.-Päd.) und Prof. Dr. Bernward Lange
Pädagogische Hochschule Heidelberg
D-69117 Heidelberg

Im Rahmen des Verbundprojektes "Virtualisierung im Bildungsbereich" (VIB) entwickelte das Teilprojekt
"Multimedial Gestützte Lernwerkstatt" (MGL) eine Studienumgebung für Lehramtsstudierende.
In der MGL werden Informationen und konkrete Hilfen für die Planung von Grundschulunterricht zur Verfügung gestellt.
Verschiedene Elemente und Modelle der Unterrichtsplanung sind, zusammen mit ihrer theoretischen Fundierung,
in internetbasierte Lernmodule aufbereitet worden. Diese Module können individuell zur Vorbereitung der Studierenden
auf Präsenzveranstaltungen genutzt oder veranstaltungsbegleitend eingesetzt werden. Die MGL ist nicht als
abgeschlossenes Lernsystem zu verstehen. Sie wird ständig weiterentwickelt und den Bedürfnissen der Studierenden angepasst.
Dabei führen Fragestellungen einzelner Lehrveranstaltungen zu neuen Textbausteinen bzw. Lernmodulen und werden deshalb
von Studierenden mitproduziert. Auf diese Weise entwickeln sich Medienkompetenzen im Bereich Konzeption und Gestaltung
von hypermedialen Lerneinheiten bei Lehramtsstudierenden weiter, die in die zukünftige Arbeit angehender Lehrerinnen und
Lehrer einfließen werden

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FiPS- Früheinstieg ins Physikstudium

Frank Schweickert (Dipl.-Phys.), Daniel Roth und Prof. Dr. Hansjörg Jodl
Universität Kaiserslautern
Fachbereich Physik/ FiPS
D-67653 Kaiserslautern

Das Physikfernstudium "Früheinstieg ins Physikstudium" (FiPS) der Universität Kaiserslautern bietet in
jedem Semester ca. 90-100 Teilnehmern die Möglichkeit, z.B. auch während Wehr- oder Zivildienst
Übungsscheine zu Anfängervorlesungen des Hauptfachstudiums der Physik zu erwerben. Während
der Aufbauphase 1999-2001 mit Fördermitteln der BLK standen zwei Aspekte im Vordergrund:
1. der praktikable Einsatz multimedialer Lernmaterialien zur Darstellung von Experimenten und Simulationen
und 2. die effiziente internetbasierte Fernbetreuung von PhysikstudentInnen. Tabellarische Lernanleitungen
zum Selbststudium integrieren wöchentlich gedruckte Standardlehrwerke und multimediale Zusätze. So haben auch '
verschiedene Dozenten in Folge die Möglichkeit, jeweils individuelle Aufbauleistungen mit geringerem Aufwand zu erbringen.
Der FiPS-Multimedia-Server mit diversen Feedback-Funktionen integriert dabei z.B. mühelos Simulationsprogramme
(Physlets des Davidson College, North Carolina), die sich mit dem FiPS-PhysletBuilder ohne Programmierkenntnisse
ad hoc individuell gestalten lassen. Internetkommunikation erfolgt über Newsgruppen, ICQ, MSNetmeeting u.a.,
auf die ein technischer Einführungskurs auf CD-ROM und per Web vorbereitet. Weitere CD-ROMs ersparen den
Download umfangreicher Medien wie Video-Clips und photorealistischer Interaktiver Bildschirmexperimente (TU Berlin)
vom Medienserver. Neben multimedialen Übungsaufgaben senden die Teilnehmer digital oder per Post schriftliche
Übungsaufgaben ein, deren Korrekturergebnisse onlinein einer FiPS-Übungspunkte-Datenbank verwaltet und in aktuellen
Grafiken zur Statistik dargestellt werden.Als Nachfolgeprojekt werden vorgezogene Studienleistungen im Hauptfach Physik
für hochbegabte Schüler angestrebt ("Advanced Placement" per Internet). Multimedia und Internetkommunikation sollen
dabei Alternativen zur räumlichen Trennung von Hoch- und Normalbegabten aufzeigen.

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