Idee des MeDiDaPrix 2000

Die enorme Entwicklung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien - insbesondere von Multimedia - durchdringt alle gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Bereiche. Der rasche und breitenwirksame Einsatz dieser Informationstechnologien eröffnet neue Möglichkeiten im Lehr- und Lernbetrieb. Voraussetzung für die technische und organisatorische Infrastruktur ist aber die kontinuierliche Erarbeitung methodischer und didaktischer Konzepte. Wir denken, dass die Erarbeitung neuer Maßstäbe vom Bildungsbereich, genauer: von den Hochschulen, gefordert ist.

Um didaktisch motivierte Medienprojekte, die einen besonderen Beitrag zur Qualitätssicherung an den Hochschulen leisten, zu unterstützen, hat auf Initiative der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) das österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (bm:bwk) finanzielle Mittel für die erstmalige Vergabe eines mediendidaktischen Hochschulpreises (MeDiDaPrix 2000) bereitgestellt.

Das Preisgeld von ATS 1.000.000.- (=ca. DEM 140.000.- bzw. ca. EUR 72.000) wird auf Basis einer Juryentscheidung zweckgebunden für die weitere Projektentwicklung vergeben. Höhe und Aufteilung des Preisgeldes bleibt der Jury überlassen. Gegen deren Entscheidung ist kein ordentliches Rechtsmittel zulässig.

Der MeDiDaPrix richtet sich an alle deutschsprachigen Hochschulen (Studierende, ProjektmitarbeiterInnen, HochschullehrerInnen, Institute, Verwaltungseinreichtungen, Fakultäten, ...). Die Preisverleihung findet in diesem Jahr während der internationalen Fachtagung der GMW "Campus 2000: Lernen in neuen Organisationsformen" an der Universität Innsbruck (19.- 21.9.2000) statt.

Alle, die in diesem Jahr nicht teilnehmen konnten, möchten wir hiermit auf den MeDiDaPrix 2001 verweisen.

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